Das muss ab sofort mit an Bord


Achten Sie auf die neuen Vorschriften für das Mitführen von Notfall-Zubehör im Auto und seien Sie für den Ernstfall gewappnet. Verbandkästen müssen ein aktuelles Mindesthaltbarkeitsdatum besitzen und zu jeder Zeit leicht greifbar sein. Außerdem gehört ab 1.Juli eine Warnweste in jedes Auto.

Bis Ende 2014 haben Sie Zeit, den Verbandkasten zu erneuern. In diesem Fall achten Sie auf die geänderte DIN-Norm. So müssen jetzt ein 14-teiliges Fertigpflaster-Set und zum Beispiel auch Feuchttücher zur Hautreinigung enthalten sein. Der alte Verbandskasten kann, wenn er noch nicht abgelaufen ist, auch nächstes Jahr verwendet werden. Jedoch muss der Verbandskasten durch ein erweiterungsset ergänzt werden. Aufgrund eines zu geringen Preisunterschiedes ziwschen einem neuen Verbandskasten und einem Erweiterungsett empfiehlt es sich einen neuer. Einen vorschriftskonformen Verbandkasten können Sie ab 5 Euro kaufen.

Europäische Norm beachten
Auch die Warnwesten unterliegen einer europäischen Norm. Das heißt, sie darf gelb, orange oder rot-orange sein und muss im unteren Bereich von Vorder- und Rückseite mit zwei reflektierenden Streifen versehen sein. Motorradfahrer dürfen weiterhin ohne Warnweste am Straßenverkehr teilnehmen. Je nach Ausführung variieren die Sicherheitswesten im Preis zwischen 3 und 50 Euro. Gefütterte Westen, die auch beim Fahrradfahren für Sicherheit sorgen, liegen im oberen Preissegment. Wer bei einer Polizei-Kontrolle keine Weste, Warndreieck oder Verbandkasten vorweisen kann, der muss mit einem Bußgeld in Höhe von 5 bis 35 Euro rechnen. Prüfen Sie also die Vollständigkeit Ihres Notfall-Zubehörs und das Ablaufdaturn Ihres Verbandkastens, um einem Bußgeld bei der nächsten Kontrolle zu entgehen.


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